Bereits seit 25 Jahren dreht sich bei BMZ alles um ein Thema, das vor dem Hintergrund des Klimawandels für viele Branchen und Technologien eine immer wichtigere Rolle einnimmt: nämlich leistungsfähige Lithium-Ionen-Batterien. Die BMZ Group verfügt hier über gewachsenes Know-how. Gemeinsam mit ihren Kunden entwickelt sie innovative High-Tech-Batteriesysteme für verschiedene Einsatzbereiche. Das Lieferprogramm ist von E-Bike-Akkus über elektrische Werkzeuge bis hin zu medizinischem Equipment und industriellen Batterielösungen breit aufgestellt. Ein wesentlicher Einsatzbereich ist auch die Intralogistik. Aus diesem Grund verbindet BMZ schon seit Langem eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit der KION Group.
KION + BMZ = starker Antrieb für die Intralogistik
In den Flurförderzeugen von STILL und Linde Material Handling sind die Batteriesysteme aus Karlstein schon seit Jahren mit an Bord. Denn nicht erst seit gestern nehmen elektrifizierte Stapler bei KION einen wichtigen Stellenwert ein. Weit über eine Million strombetriebener Lagertechnikgeräte und Gabelstapler hat KION im vergangenen Jahrzehnt verkauft. Und es werden von Jahr zu Jahr mehr: So stellten die elektrischen Geräte im Geschäftsjahr 2020 schon 87 Prozent der Auftragseingänge im Staplersegment bei KION dar. Insbesondere der Lithium-Ionen-Antrieb erfreut sich wachsender Nachfrage, denn die leistungsstarken Batterien bieten für Kunden zahlreiche Vorteile: Sie müssen nicht gewechselt werden und stellen durch kurze Ladezeiten und praktische Zwischenlademöglichkeiten insbesondere bei intensiven Schichtbetrieben eine wirtschaftliche Alternative zur klassischen Bleisäure-Batterie dar.
Vom Kunden zum Gesch?ftspartner
Um der wachsenden Nachfrage gerecht zu werden, haben KION und BMZ Anfang 2020 das Joint Venture KION Battery Systems (KBS) gegründet. In der eigens errichteten, rund 4.000 Quadratmeter großen Produktionshalle in Karlstein können auf zwei neuen Produktionslinien jährlich mehr als 12.000 Batterien für Flurförderzeuge der Marken der KION Group hergestellt werden. Doch hier wird nicht nur produziert, sondern auch geforscht: Denn die technologischen Möglichkeiten der Lithium-Ionen-Technologie sind noch lange nicht ausgeschöpft und bieten zahlreiche Möglichkeiten zur Weiterentwicklung, mit denen die Joint Venture Partner in Zukunft noch besser auf Kundenwünsche und individuelle Betriebseigenschaften eingehen und neue Standards in Sachen Antriebstechnik setzen wollen.