Für die Kundennähe sei die neue Mehrmarkenstrategie nur gut, ist sich Mukund Mavalankar, Technischer Direktor bei Bharat Forge, sicher. „Dadurch profitiert der Service vor Ort, wenn es darum geht, die Geräte zu überholen.“ Und das ist gerade auf dem Subkontinent wichtig, denn Indien ist ein sehr spezieller Markt für Gabelstapler. Weil menschliche Arbeitskraft billig und reichlich vorhanden ist, tun sich die Helfer aus Stahl und Eisen im Markt schwerer als in Industriestaaten. Wer sich zum Kauf eines Staplers entscheidet, lässt ihn lieber ein paarmal häufiger reparieren, bevor er sich einen neuen zulegt. „Hier in Indien würde nie jemand daran denken, die Maschinen fünf Jahr zu nutzen und dann wegzuwerfen. Wir wollen sie 15 Jahre nutzen. Dass alle drei Marken nun gemeinsam ihre Präsenz vor Ort verstärken, wird KION helfen, einen guten Markenruf zu erlangen und den Markt breiter zu erschließen“, sagt Mavalankar.
KION India CEO Sunil Gupta ist überzeugt, dass die neue Strategie greift, und die Aussagen von Händlern und Kunden belegen es. „Mit dieser Strategie erschließen wir uns Marktpotenziale und füllen die Lücken, die es mit Blick auf Technologie, Lieferzeiten und Kundenbedürfnisse gibt“, sagt er. „So bleiben wir Marktführer und sind in der Lage, den Kunden die besten Lösungen der Branche anzubieten.“ Das sollte sich lohnen, denn: „Der indische Material-Handling-Markt birgt gewaltiges Wachstumspotenzial in den nächsten Jahren“, sagt Gupta.